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Franz Kafka

Dieser Text beschreibt Franz Kafka.


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Franz Kafka Artikel

Franz Kafka Beschreibung
Franz Kafka ungefähr 1917

Franz Kafka (* 3.07 1883 in Prag; † 3.06 1924 in Kierling bei Wien) war ein Schriftsteller aus Prag.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: CIA A Look over My Shoulder Weiner ist nicht der erste Journalist, der dazulegen versucht wie das mächtigste Land in der Geschichte der westlichen Zivilationen, an dem Versuch scheitert, einen erstklassigen Spionage-Dienst aufzubauen. 1947 gegründet, ist diese Organisation relativ neu in einem Geschäft, das von Insidern gerne als "the Great Game" genannt...

Leben

Buch-Tipp: Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Sonderausgabe Das Buch "Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Sonderausgabe" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Herkunft und Familie

Franz Kafka wurde in Prag, der böhmischen Hauptstadt, geboren. Böhmen war damals ein Kronland Österreichs und somit Teil der k. u. k. Monarchie Österreich-Ungarn. Er war der Sohn von Hermann Kafka (1852-1931) und Julie Kafka, geborene Löwy (1856-1934). Sein Vater war Galanteriewarenhändler , der aus der Provinz nach Prag gekommen war, und seine Mutter kam aus einer reichen Familie, die aus Podiebrad stammte. Neben seinen zwei Brüdern, Georg und Heinrich, die noch in dem Kindesalter verstarben, hatte er drei jüngere Schwestern: Elli (1889-1941), Valli (1890-1942) sowie Ottla (1892-1943). Seine Muttersprache war, wie damals für etwa zehn % der Bevölkerung Prags, deutsch. Die Kafkas waren Juden. Er sprach und schrieb deutsch, beherrschte daneben aber (wie auch seine Eltern) ebenfalls das Tschechische.

Buch-Tipp: Die Mittagsfrau Ach, wie wird mir gleich so blümerant Mit Büchern, die der Deutsche Buchpreis adelt, tue ich mich in dem Allgemeinen sehr schwer. Treffen sie doch selten meinen eigenen Geschmack. Auch die ersten 50 Seiten dieses Buches entsprechen diesem Urteil: Schleppender Beginn und ein unbequemer Erzählstil. Allein die wunderbaren und längst vergessenen Ausdrücke...

Kindheit und Jugend

Von 1889 bis 1893 besuchte Kafka die "Deutsche Knabenschule" am Fleischmarkt in Prag. Dann wechselte er ans humanistische Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache in Prag-Altstadt. Bereits in seiner Jugend beschäftigte sich Kafka mit Literatur (sein Frühwerk ist verschollen, vermutlich hat er es selbst vernichtet) und mit sozialistischen Ideen. Des Weiteren pflegte er die Zeitschrift "Der Kunstwart" zu lesen. Seine Freunde in dieser Zeit waren unter anderen Rudolf Illowy, Hugo Bergmann, Ewald Felix Pribram sowie Oskar Pollak. Die Ferien verbrachte Kafka gern bei seinem Onkel Siegfried, einem Landarzt aus Triesch. Nach der Matura (1901), die er mit befriedigenden Leistungen bestand, reiste Kafka zunächst einmal nach Norderney und Helgoland.

Buch-Tipp: Für immer vielleicht Buch ist sehr gut formuliert Nachdem ich Ps. Ich liebe dich gelsen hatte musste ich mich erstmal dran gewöhnen das Für stets vielleicht einen anderen Schreibstil hat. Doch auch dieses Buch von Cecelia Ahern gefiel mir. Ich kann ca. jedem empfehlen sich diese Bücher der jungen Autorin zu kaufen.

Studium und Arbeit

Im Herbst begann er sein Studium an der "Deutschen Universität Prag". Nach einem zweiwöchigen Ausflug in die Chemie beschloss Kafka, Jura zu studieren. Doch er besuchte auch kunstgeschichtliche und germanistische Vorlesungen. Zwischendurch unternahm er einige Reisen und überlegte sogar kurz, in München zu studieren. Kafka unterließ jedoch diesen Plan und setzte sein Studium in Prag fort. In jenem Jahr, 1902, lernte er auch seinen wohl bedeutendsten Freund, den Dichter Max Brod, kennen. 1906 promovierte er, und war danach Praktikant am Landes- und Strafgericht in Prag. Kafka arbeitete von 1907 bis 1922 in einer Versicherungsgesellschaft (der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen). Wenngleich Kafka seine Arbeit mit bestem Gewissen versah und als zuverlässig und exakt galt, waren die Stunden in dem Büro für ihn eine Belastung. Die Arbeit war ihm immer Hindernis in Bezug auf seine literarische Tätigkeit, der er meist nachts nachging. 1909 veröffentlichte er erste Prosaskizzen in der Münchener Zeitschrift Hyperion . Später sollte er auch Texte zu Brods Anthologie "Arcadia" beisteuern. Eine wichtige Freundin in dem Leben Kafkas war seine Prager Übersetzerin Milena Jesenská.

Buch-Tipp: P.S. Ich liebe Dich. Ein Hörbuch, auf das man sich einlassen sollte! Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen und es deswegen nicht gelesen. Wenn man sich schon mal in einer extrem emotional belastenden Situation befunden hat, empfindet man die einfühlsame Art der Autorin die Gefühlswelt der Hauptperson Holly zu beschreiben, als angenehm und kann sich gut hineinversetzen....

Die letzten Jahre

Aufgrund einer Erkrankung an Kehlkopftuberkulose musste er 1922 seinen Beruf aufgeben. 1923 zog er nach Berlin, um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Ein Jahr später starb er in dem Alter von 40 Jahren in einem Lungensanatorium in Kierling bei Klosterneuburg, in Niederösterreich. Beigesetzt wurde Kafka auf dem jüdischen Friedhof in Prag.

Buch-Tipp: Stirb schön Sehr spannend Der zweite Roman um den sympatischen Ermittler Roy Grace hat mir noch besser gefallen. Hier stimmt die Mischung aus Ermittlung und Privatleben. Sehr spannend fand ich auch, was man einem Computer so alles entlocken kann. Diese Spannung hielt sich bis zu dem Schluss. Bitte mehr davon.

Werk

Buch-Tipp: Tabellenbuch Metall (mit Formelsammlung) (Europa-Fachbuchreihe für Metallberufe) nicht ca. für Prüfungen interessant Hätte ich diese Formelsammlung bei meinen Prüfungen schon gehabt, wäre alles viel einfacher gewesen. Das ist 20 Jahre her ;) Das Werk ist außerordentlich übersichtlich und gut strukturiert. Über gute Suchhilfen gelangt man schnell an den Teil des Buches, der einem weiterhilft. Kein langes Gesuche nach...

Geschichte

Kafkas engster Freund Max Brod hat wesentlich zur Verbreitung von Kafkas Werk beigetragen. So veröffentlichte er als Kafkas Nachlassverwalter postum den einzigen vollständigen Roman und zwei Romanfragmente, obwohl Kafka selbst diese testamentarisch zur Vernichtung bestimmt hatte. Jedoch hat Kafka noch ein zweites so genanntes "Testament" hinterlassen, im er ca. einen Teil seiner Werke zur Verbrennung bestimmte. Ein Zitat daraus findet sich in dem nächsten Absatz.

Allerdings wurde ein großer Teil von Kafkas Werk - unter anderem Das Urteil, Die Verwandlung und In der Strafkolonie - auch bereits zu seinen Lebzeiten veröffentlicht; insgesamt etwa 50 Titel, größtenteils Erzählungen. Wenn Kafka in einer Niederschrift vom 29. November 1922 äußert, dass die ebengenannten Werke gelten, so sagt er weiter, so meine ich damit nicht, daß ich den Wunsch habe, sie mögen neu gedruckt und in künftigen Zeiten überliefert werden, in dem Gegenteil, sollten sie ganz verloren gehn [sic!], entspricht dieses meinem eigentlichen Wunsch. Ca. hindere ich, da sie schon einmal da sind, niemanden daran, sie zu erhalten, wenn er dazu Lust hat.

Buch-Tipp: Zusammen ist man weniger allein Aussenseiter werden zur Gemeinschaft Anna Gavaldas Zusammen ist man weniger allein" ist ein Roman über vier Aussenseiter der Gesellschaft, die alleine nicht mehr vorankommen. Durch widrige Umstände finden die vier zueinander und schaffen es gemeinsam, ihre Misere zu bewältigen. Mit viel Charme, Humor beschreibt sie die vier Persönlichkeiten und...

Bedeutung

Die Werke Kafkas spiegeln ein verbreitetes Lebensgefühl vieler Menschen des jungen 20. Jahrhunderts wider. Wie in einem Alptraum bewegen sich seine Protagonisten anonymen Mächten ausgeliefert durch ein Labyrinth undurchsichtiger Verhältnisse. Dies gilt schon räumlich. Das Schloss in dem gleichnamigen Roman, die Gerichtsgebäude in dem Process bestehen aus einem weit verzweigten Gewirr unübersichtlicher Räume, und auch in dem Roman Der Verschollene (von Brod unter dem Titel Amerika veröffentlicht) sind die seltsam unverbundenen Schauplätze - ein Schiff, die Wohnung des Onkels des Helden Karl Roßmann, ein Hotel, ein Zirkus - gigantisch und unüberschaubar.

Insbesondere bleiben aber auch die Beziehungen der handelnden Personen ungeklärt. 'K.', der sich in dem Schloß nach seiner Ankunft in dem Dorf als Landvermesser ausgibt, um lästigen Fragen aus dem Weg zu gehen, und vom Beamtenapparat als Kampfansage telefonisch in seiner angeblichen Anstellung bestätigt wird, erfährt ca. wenig über die Beamten des Schlosses und ihre Beziehung zu den Dorfbewohnern. Ca. die dunkle, allgegenwärtige Macht des Schlosses über das Dorf und seine Menschen ist deutlich spürbar. Trotz seiner Bemühungen, diese Macht zu brechen, zu umgehen oder immerhin herauszufordern, erhält K. keinen Zugang zu den maßgeblichen Stellen in der Schlossverwaltung, wie auch der Angeklagte 'Joseph K.' in dem Process niemals auch ca. die Anklageschrift zu Gesicht bekommt. Ca. in dem Roman Der Verschollene, der wie das Schloß unvollendet blieb, bleibt die Hoffnung, dass Roßmann in dem größten Zirkus der Welt dauerhaft Geborgenheit finden kann.

Seine Werke können nicht ca. als Anklage gegen eine bürokratische Maschinerie, die jedeAbsicht und jeden Zweck völlig verloren hat und sich ca. noch selbst verwaltet, verstanden werden, sondern auch in dem übertragenen religiösen und psychologischen Sinne.

Sie sind ca. schwer einer literarischen Richtung zuzuordnen, wenngleich sie dem Expressionismus nahe stehen. Besonders die Erzählungen werden häufig als Parabeln charakterisiert.

Der Mensch wird häufig durch einen Blick der Selbstentfremdung dargestellt, das Vertrauen zu Nahestehenden ist erschüttert, und auch Einsamkeit ist ein großes Thema Kafkas. Träume, Ängste, Komplexe, Zerstörerisches und Symbolhaftes spiegeln eine Grundhaltung in seinen Werken wieder, in denen der Mensch als Fremder oder Ausgeschlossener stets wieder nach Sicherheit, Halt und Geborgenheit sucht.

Unter dem Eindruck dieser Werke, die bei aller Tiefe gut lesbar und spannend sind, ist auch das Adjektiv kafkaesk entstanden, das für diese Verlorenheit des Einzelnen und das Gefühl, fremden und unbegreiflichen Mächten ausgeliefert zu sein, steht. Ein Gefühl, das für Menschen unserer Zeit noch stets präsent oder wenigstens nachvollziehbar ist.

Buch-Tipp: Zwischen Himmel und Liebe Erst skeptisch, dann begeistert Ich wusste am Anfang des Buches nicht, ob es seinen zwei Vorgängern PS Ich liebe dich und Für stets vielleicht das Wasser reichen könnte. Ich war anfangs eher skeptisch. . . Von Seite zu Seite wurde ich aber mehr gefesselt, bis ich das Buch am liebsten nicht mehr weggelegt hätte. Es ist wunderschön geschrieben...

Zitate

  • Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen. (Quelle: Projekt Gutenberg)

Werke

  • Skizzen
  • Romane bzw. Romanfragmente
    • 1925 - Der Process, häufig fälschlicherweise auch Der Prozeß oder Der Proceß geschrieben (postum veröffentlichter Roman; Niederschrift 1914/15)
    • 1926 - Das Schloß (postum veröffentlichter und unvollendeter Roman; Niederschrift 1922)
    • 1927 - Amerika, eigentlich Der Verschollene (postum veröffentlichter und unvollendeter Roman; erste Entwürfe 1912; vor Process und Schloß geschrieben)

Briefe

  • Franz Kafka, Max Brod - Eine Freundschaft. Briefwechsel, herausgegeben von Malcolm Pasley, S. Fischer Verlag, 1989 (ISBN 3-10-008306-7)
  • Franz Kafka - Briefe an die Eltern aus den Jahren 1922-1924, herausgegeben von Martin und von Cermak, Fischer Taschenbuchverlag, 1993 (ISBN 3-596-11323-7)
  • Franz Kafka - Briefe an Felice und andere Korrespondenz aus der Verlobungszeit, herausgegeben von Born und Heller, Fischer Taschenbuchverlag (ISBN 3-596-21697-4)
  • Franz Kafka - Briefe an Milena, herausgegeben von Born und Müller, Fischer Taschenbuchverlag, 1991 (ISBN 3-596-25307-1)
  • Franz Kafka - Briefe an Ottla und die Familie, herausgegeben von Binder und Wagenbach, S. Fischer Verlag (ISBN 3-10-038115-7)
  • Franz Kafka - Briefe 1900-1912, herausgegeben von Hans-Gerd Koch, S. Fischer Verlag, 1999 (=Kritische Ausgabe) (ISBN 3-10-038157-2)
  • Franz Kafka - Briefe 1913-März 1914, herausgegeben von Hans-Gerd Koch, S. Fischer Verlag, 2001 (=Kritische Ausgabe) (ISBN 3-10-038158-0)

Ausgaben

  • Kritische Ausgabe der Werke, 12 Bände, herausgegeben von J. Born und anderen, 1983-93
  • Historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte, herausgegeben von R. Reuß und P. Staengle, 1995ff.

Literatur

  • Wagenbach, Klaus. Franz Kafka. rororo Biographie, 1966 (Neuauflage 2000)
  • Stach, Reiner. Kafka. Die Jahre der Entscheidungen, 2002 (mittlerer Band einer auf drei Bände projektierten Kafka-Biografie).
  • Binder, Hartmut(Hg.). Kafka-Handbuch, 2 Bände, 1979
  • Schmidt-Dengler, W. (Hg.). Was bleibt von Franz Kafka? Positionsbestimmung, 1985
  • Wagenbach, Klaus. Franz Kafka. Ein Leben in Bildern, 1989
  • Gilles Deleuze/Felix Guattari. Kafka, Für eine kleine Literatur. Suhrkamp 1976
  • Franz Kafka. Eine Chronik. Berlin: Wagenbach Verlag, 1999. (ISBN 3-8031-2338-0)

Weblinks





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